Handaufzucht

Leider gibt es hier und da Fälle, wo die Mutter keine Milch geben kann oder am Ende sogar tot ist. In solchen Fällen kann man eine Handaufzucht versuchen, wenn sich z.B. keine passende Amme findet.

Im Falle, dass Handaufzuchten nötig werden, gibt es mehrere Möglichkeiten/“Rezepte“:

a) Gimpet Welpenaufzuchtmilch (Pulverform am Besten – oder ähnliche Aufzuchtmilch vom TA, etc.) – ob für Hunde oder Katzen ist egal, dazu
1 Messerspitze Oralpädon (für die Darmflora), dazu
1 Messerspitze Korvimin oder ein ähnliches Vitaminpräparat vom TA

b) Babymild Hypoallergen, dazu
1 Messerspitze Oralpädon (für die Darmflora), dazu
1 Messerspitze Korvimin oder ein ähnliches Vitaminpräparat vom TA

als Notfalllösung ist auch möglich:
10%ige Kondensmilch, 1:1 mit Wasser verdünnt

Keine normale Kuh-Milch, diese verursacht Durchfall!

Die Hände sollten warm sein!

Füttern kann man gut mit einer 1ml Kanüle, es gibt aber mittlerweile auch entsprechend kleine Sauger oder man bastelt sich etwas mittels einer Butterfly-Kanüle, sodass die Tiere an deren Schlauch saugen können.

Nach jeder Fütterung sollte der Bauch mit einem Wattestäbchen im Uhrzeigersinn massiert werden bis Kot und Urin abgesetzt wurden.

In der ersten Woche sollten die Welpen alle 2, in der zweiten Woche alle 3 Stunden gefüttert werden. In der dritten Woche sollten die Welpen tagsüber alle 4 und nachts alle 6 Stunden gefüttert werden.
Ab etwa der dritten Woche sind die Welpen schon recht selbständig im Fressen, sodass es reicht, die Aufzuchtnahrung in einem Napf in den Käfig zu stellen.